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 Die Götter und Urahnen auf einen Blick

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Sarah
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BeitragThema: Die Götter und Urahnen auf einen Blick   Fr Nov 02, 2012 8:55 pm

Goldrinn (Lo’Gosh [Orkisch])

Goldrinn ist ein massiver alter Ahn, berühmt für seine Grausamkeit im Kampf. Er ähnelt einem weißen Wolftier und war bereits 10.000 Jahre alt, als die brennende Legion zuerst Azeroth eindrang. Der Wolfsgott schlachtete Hunderte Dämonen, bevor er in der Invasion fiel. Esr wird gesagt, er habe den Kal’dorei von Eldre’Thalas dabei geholfen ihre Stadt gegen die Brennende Legion zu halten, nur um nach dem Kampf zu verschwinden und nie wieder gesehen zu werden.

Seine Legende ist weit über Azeroth bekannt, unter Elfen, Trollen, Zwergen und Goblins – die alle ihre eigene Version der Geschichte haben. In jeder Geschichte ermöglichten dem Ahnen nicht nachgebender Wille und bloße Grausamkeit die Grenzen des zukünftigen Lebens zu drücken, um seinen Mitstreitern zu helfen.

Heute hat Goldrinn einen Schrein auf Mount Hyjal inne, der von Worgen bewohnt und von Helden zurück gewonnen wird. Genauso wie Aviana und Cenarius wird auch Goldrinn in einer langen Questreihe wieder erweckt.

Die Wolfsdruiden sind eine Sekte unter den Druiden, die Goldrinn folgten. Sie wandelten sich in die Worgenform und verloren dort ihren Verstand, aufgrund der heftigen Natur der Form. Die anderen Druiden stimmten zu, dass diese Worgen weggesperrt werden mussten und setzten sie in einen tiefen Schlaf unter einem Baum. Bis zu dem Tag, an dem Arugal begann Worgen zu rufen.

Unter den Orks heißt es:
Lo’Gosh ist der Geist des Jägers, der Tierinstinkt, der einen überrennt, wenn man Nahrung riecht oder jemandes Kinder in der Gefahr sind. Er ist immer mit uns, einem Teil unserer Horde, in unseren Instinkten und in unserem Blut.
Er ist in vielen Formen, auf unserer Welt und hier erschienen. Auf Azeroth wird er als großer weißer Wolf gesehen, wild und schlau. Die Kal’dorei rufen ihn “Goldrinn." Sie erzählen von einem legendären Kampf tausende Jahre zuvor, bei dem Lo’Gosh die Dämonenhorden bekämpfte. Vor zehntausenden Jahren brachen Dämonen das erste Mal auf diese Welt. Sie überschwemmten die Lande mit ihren Legionen. Die großen Ahnen Azeroths halfen den sterblichen Rassen eine hoffnungslose Verteidigung aufzubauen. Die Hartnäckigkeit von Lo’Gosh in diesen düsteren Tagen wurde zur Legende. Er fürchtete keine Dämonen. Er watete durch ihre Reihen, die Fänge entblößt und befleckt mit ihrem abscheulichen Sekret, seine großen Krallen schlugen sie ihn Dutzenden.

Aviana

Aviana ist eine geflügelte Ahnin und Herrin über den Mutterbaum G’Hanir, der im smaragdgrünen Traum stand. Es wurde geglaubt, dass sie im Krieg der Ahnen getötet wurde, aber sie erscheint immer noch einigen Personen verschiedener Rassen.

Avianas eifrigste Anhänger sind die Druiden der Kralle, die sich selbst in Rabenvögel wandeln und Schlachterfahrung sammeln sowie als Boten fungieren.

Vor langer Zeit war Aviana ein normaler Rabe, bis sie von Elune erwählt wurde Nachrichten von Mutter Mond zu ihrem Sohn Cenarius auszuliefern. Bald darauf trug sie Nachrichten von vielen Mächtigen der alten Welt; jeder davon garantierte ihr neue Fähigkeiten, damit sie ihre Pflichten ausführen konnte. Schon bald wurde sie ihnen gleichgestellt.

Als die Kal’Dorei die Unsterblichkeit entdeckten, nahm Aviana die Form einer der ihren an und studierte unter ihnen die Magie. Sie erkannte aber die beeinflussende und korrumpierende Wirkung der Magie, als Aszhara begann ihren Tempel zu bauen und ihre Dienerschaft um sich zu versammeln. Zu dieser Zeit kehrte Aviana zu Elune zurück.

Währrend des Krieges der Ahnen trug Aviana die Form der Sterblichen und begleitete Gruppen von gefährdeten Menschen und Nachtelfen weg von den Verdammniswachen. Die meiste Zeit aber flog sie hoch über dem Land und sammelte Informationen über die Bewegungen der Brennenden Legion für Cenarius.

Während diesem Konflikt wurde Aviana vom Himmel gestoßen. Rhonin sah, wie ihr lebloser Körper vom Himmel fiel, als Aviana von großen Dämonengruppen attackiert wurde. Die Verdammniswachen umzingelten sie und durchstochen ihren Körper mit Speeren. Das Blut, das aus ihrem Körper rann, läuterte jene Dämonen, die damit in Berührung und damit auch in Berührung zu ihren gesegneten Fähigkeiten kamen. Zu diesen Zeitpunkt starb der Mutterbaum G’Hanir. Unbemerkt von anderen überlebte sie aber, floh über das Schlachtfeld und sah den Fall von Agamaggan, Ursoc und Ursol. Sie wurde Zeuge von Malorne, der mit den Dryaden gegen Satyrn kämpfte und kontaktierte Cenarius, um ihm den Ausgang der Kämpfe mitzuteilen. Cenarius schickte sie zu Elune.

Noch immer agiert sie als Bote und Spion für Elune. Aviana ist vielen Völkern bekannt, darunter Tauren, Elfen, Trollen und Zwergen, deren Form sie gerne benutzt um unter ihnen zu wandeln. Die eingeborenen Völker Azeroths sehen sie ein wenig anders:
Die Kal’Dorei sehen sie als übergroßen Raben, viel größer als der größte Tauren. Aber andere Rassen sehen sie als Möwe oder Adler. Sie liebt all diese Formen. Dennoch kennt jede Rasse sie auch als jemanden der ihren, kombiniert mit einer großen Anzahl von Gesichtern und Rollen, vom menschlichen Wanderer über den zwergischen Erforscher bis hin zum Trollpriester. Die Nachtelfen verehren Aviana auch als jene, die den Pfad der Magie ging, aber weise genug war um sich abzuwenden, ehe sie korrumpiert wurde. Obwohl sie der Patron für jene ist, die Wissen suchen, versteht sie, dass sie die Geheimnisse der Götter selbst sorgfältig bewachen muss. Dennoch hat sie eine Vorliebe für die Sterblichen, die sie schützen will wann immer sie in der Lage dazu ist.

Aessina

Einer der größeren Wildnisgeister ist Aessina. Ihr Schrein wurde vor Urzeiten von den Nachtelfen erbaut und liegt inmitten einer Waldlichtung im Herz des Eschentals. Der Schrein ist eine klare Lichtung mit einer Statue von Aessina daneben, nur in Efeu bekleidet. Dryaden sind dafür bekannt, den Schrein besuchen und Aessina zu verehren.

Ursoc und Ursol

Ursoc der Mächtige und Ursol der Weise waren als Freunde der Alten und der Nachtelfen bekannt und werden von den Furbolgstämmen als Götter verehrt. Die Bären hatten glyphenartige Verzierungen auf ihrem Fell. Ursoc besuchte die Dörfer der Nachtelfen mit seinem Bruder, vor allem während des Mondfestes. Ursoc liebte das Brauen, welches beide von den Sterblichen lernten. Die Bärenbrüder verbrachten viel Zeit damit Nachtelfkindern zu erlauben sie zu reiten und mit Bier trinken mit den Nachtelfen.

Ursoc war ein starker Kämpfer, Krieger und Heiler, indem er seine Klauen und Zähne nutzte. Kombiniert mit den Fähigkeiten seines Bruders konnten sie mit Effizienz als ein Geist gegen Feinde kämpfen, benutzten dabei Stärke und Magie. Normalerweise bevorzugten die Bärenbrüder im Kampf Teamwork, so dass beide Stärken gleichzeitig verwendet werden konnte. Ursoc warf sich mit einem Sprung ins Getümmel und kämpfte mit Zähnen und Klauen, während sein Bruder Magie benutzte. Wie sein Bruder hatte Ursoc einen Instinkt zum Führen, der half Verbündete zu inspirieren, aber er war stark seinem Bruder gewidmet und würde von einer Verpflichtung abweichen, wenn sein Bruder Hilfe benötigte.

Wie sein Bruder ist Usroc der Patron jener, die die Balance der Natur und die lebenden Wesen der Wildnis favorisieren. Unter den loyalsten Anhängern sind die Furbolgs. Die Furbolgs zollen Ursoc Respekt, sie schnitzen Statuen und Strukturen aus Holz. Die Holzschlundfeste im Teufelswald ist ein Beispiel. Der Eingang der Feste ist ein aus großem Holz gehaunener, brüllender Bärenkopf, als Ehrung der Bärebrüder.

Die Nachtelfen sind ebenfalls Anhänger von Ursoc und Ursol, widmen ihr Leben den Ahnen. Einige gehen weiter und nehmen die Aspekte des Bären an: Druiden der Kralle. Jeder Druide, der dem Pfad des Bären folgt, muss durch ein Ritual, in dem er mit dem Großen Bärengeist in der Mondlichtung redet.

Ursoc und Ursol waren mit Generationen von Kal’Dorei und Menschen befreundet. Während dem Krieg der Ahnen waren sie die ersten, die auf Cenarius’ Ruf, die Brennende Legion zu bekämpfen, reagierten. Sie stießen mit Verdammniswachen zusammen, wurden von Teufelspirschern überwältigt und starben, als sie das Land verteidigten.

Die enormen Bären tapsen voran, suchen ihre Umgebung mit mehr als tierischer Intelligenz ab. Wenn sie sich umdrehen um ihre Flanken zu sehen, offenbaren sie die dunklen, glyphenartigen Zeichnungen in ihrem Fell. Sie heben die Köpfe und schnüffeln in der Luft, verharren plötzlich und zeigen ihre Krallen, bereit zum Kampf.

Die Grauschlund – Furbolgs huldigen den großen prähistorischen Bären Ursoc noch immer, aber er ist im Gegensatz zu seiner vorherigen Form korrumpiert. Er wurde von den Furbolgs wieder erweckt, in dem sie die Magie des gescheiterten Weltenbaums Vordrassil nutzten. Eine seltsame Verderbnis begann die Furbolgs und Ursoc nach der Wiederbelebung anheim zu fallen. In den Grizzlyhügeln ist eine Höhle namens „Ursoc’s Höhle“, in der der korrumpierte Bär gefunden und später bekämpft und gereinigt werden kann. Am „Rage Fang Shrine“ (ich guck nachher mal nach ner Übersetzung) in den Grizzlyhügeln kann Orsonn, Sohn des Ursoc gesehen werden und am „Herat’s Blood Shrine“ Ursocs Tochter, Kodian.

Tortolla

Tortolla, früher auch Tortollus genannt, ist der Schildkrötenhalbgott, und, ähnlich wie Malorne und Goldrinn, ein alter Behüter. Tortolla hilft dabei das Portal des Zwielichthammers zu den Feuerlanden in Mount Hyjal zu schließen.

Cenarius

Cenarius, Herr der Wälder und Gottpatron aller Druiden, ist einer der mächtigsten und einflussreichsten Halbgötter Azeroths. Die Erscheinung des Halbgottes ist eine Kreuzung des Unterkörpers eines Elches und dem Oberkörper eines Nachtelfmannes. Er strahlt natürliche Gelassenheit aus, sein Körper leuchtet in sanftem Grün, das in starken Kontrast zu seiner ernsten Mimik steht.

Im Taurenmythos „Der weiße Hirsch und der Mond“ wird die Geburt Cenarius’ erzählt, aus der Vereinigung des Mondes, Mu’sha, und des weißen Hirsches, Apa’ro, heraus. Ysera brachte Cenarius die Geheimnisse des Smaragdgrünen Traums und der natürlichen Welt bei.

Elune birthed Cenarius, but gave him up to Malorne because Cenarius was more a creature of the mortal world and could not be with her. Malorne, who had relations with both Elune and Ysera, knew that he could not properly care for his son, but Ysera's love was so great for Malorne that she took Cenarius as her own. Hence being his mother (or adoptive mother).
— Richard A. Knaak.



Der Halbgott wuchs zu einem mächtigen und schlauen Wesen heran, die Einheit von Himmel und Erde. Er hat viele Kräfte über die Natur, die er seitens Maloren erbte. Er selbst ist Vater vieler Kinder. Seine Töchter sind die Dryaden, seine Söhne die Bewahrer der Haine, wie Remulos, Ordanus und Zaetar. Nach einer nachtelfischen Legende zeugte er sogar die Zentauren, bzw den ersten, der einfach nur „Zentaur“ genannt wurde und selbst direkt die verschiedenen Clans zeugte. Nachtelfen werden als „Cenarius liebste Kinder“ bezeichnet, wohl wegen ihrer Bindung an die Dryaden und Bewahrer, die den Oberkörper der Nachtelfen besitzen. Cenarius selbst beansprucht die Verwandtschaft mit den Nachtelfen, sagte aber niemals in welcher Weise.

Die Tauren glauben, dass Cenarius erste Auseinandersetzung mit sterblichen Wesen mit den Tauren stattfand, denen er zuerst den Weg der Druiden beibrachte. Seit ewigen Zeiten, schon bevor Geschichte geschrieben wurde, unterstützen sie ihn, das Gleichgewicht der natürlichen Welt zu schützen. Nach Nathaera glauben heute die wenigsten Tauren noch daran, dennoch erklärt es die unterschiedlichen Auslegungen des Druidentums zwischen Tauren und Nachtelfen.

Malfurion Sturmgrimm wurde der erste sterbliche Druide Azeroths.

Cenarius lehrte die Nachtelfen den Weg des Waldes, Druidentum wurde ein weit verbreiteter Weg unter den Männern. So wurden die Elfen Alliierte der meisten von cenarisch – treuen Kreaturen. So zum Beispiel von den Hippogryphen, die fortan den Nachtelfen erlaubten von ihnen geritten zu werden.

Als die Nachtelfen sich rund um den Brunnen der Ewigkeit entwickelten, brachte ihre Neugier sie dazu, einige mächtige Wesen kennenzulernen und sich mit ihnen anzufreunden, darunter auch Cenarius. Der Halbgott mochte die Nachtelfen, und er verbrachte einen Großteil seiner Zeit damit, sie sein Wissen über die Welt der Natur zu lehren. Unter seiner Anleitung entwickelten die Nachtelfen eine starke Empathie zu den lebendigen Wäldern des alten Kalimdor und erfreuten sich an der harmonischen Balance der Natur. Im Laufe der Zeit aber fühlten sich die Nachtelfen immer stärker von den kosmischen Energien des Brunnens angezogen. Zudem führte das schnelle Wachstum der Nachtelfen-Zivilisation unweigerlich zum Bau neuer Gebäude und Straßen. Große Waldflächen verschwanden. Ruhiger Forst verwandelte sich in ausufernde Städte, und gewaltige Bäume wurden verdreht und verbogen, bis ihre Form den Nachtelfen als Wohnung dienen konnte. Die Nachtelfen verloren ihren Bezug zur Natur. Die Zahl der Nachtelfen, die von dem Halbgott lernen wollten, nahm ab, und Cenarius erkannte voller Trauer, dass all seine Arbeit umsonst gewesen war. Widerstrebend verließ er das Land der Nachtelfen. Er entschloss sich, ihre Entscheidung zu respektieren, so sehr sie ihn auch betrübte. Von diesem Tag an zog sich Cenarius in die Wildnis zurück und vermied jeden Kontakt zu den intelligenten Völkern, bis diese schließlich an seiner Existenz zu zweifeln begannen.

Jahrtausende nachdem das Interesse der Nachtelfen an arkaner Magie zu der großen Teilung führte, fand Malfurion Sturmgrimm mehrere Legenden, die sich um den geheimnisvollen Cenarius rankten. Malfurion hatte die Natur schon immer zutiefst verehrt, obwohl die Nachtelfen als Volk längst das Interesse an solchen Sachen verloren hatten. Er berichtete seinem Zwillingsbruder Illidan von diesen Legenden, außerdem ihrer gemeinsamen Freundin Tyrande Wisperwind. Die drei Nachtelfen fanden, es sei ein aufregendes Abenteuer, nach Cenarius zu suchen, auch wenn sie in Wirklichkeit nicht mehr an den Halbgott glaubten als der Rest ihres Volkes. Es dauerte nicht lange, bis vereinzelte Pflanzen und Tiere auf Azeroth Cenarius von diesen drei Nachtelfen berichteten. Cenarius war überrascht und wurde neugierig. Er fand diese Nachtelfen und schaute in ihre Herzen. Er entdeckte ein großes Potenzial in Malfurion, und es war diese Entdeckung, die seinen Entschluss besiegelte. Das lachende Trio war zunächst geschockt, als Cenarius aus einem schattigen Dickicht hervortrat. Er stellte sich vor und bot ihnen an, sie in der Druidenkunst zu unterrichten. Begierig nahmen sie an. Malfurion erwies sich als begabter Schüler, der schnell lernte. Sein Bruder jedoch war ungeschickt und verlor schnell die Geduld. Tyrande war bereits Novizin in der Schwesternschaft von Elune und hatte sich also bereits ihrer Göttin gewidmet. Cenarius wusste, dass allein Malfurion die Ausbildung zum Druiden beenden würde.

Malfurion machte gute Fortschritte bei seinen Studien, doch dann wurde er von einer verstörenden Vision heimgesucht. Er sah hilflos zu, wie die Hochgeborenen des Palastes die Magie des Brunnens der Ewigkeit immer stärker missbrauchten. Die Vision erfüllte ihn mit der Gewissheit, dass Königin Azshara und ihre obersten Magier eine Katastrophe auslösen würden, wenn sie niemand aufhielte. Der Nachtelf teilte seine Besorgnis Cenarius mit, der sich ebenfalls große Sorgen machte. Trotzdem merkten die Nachtelfen zu spät, was vor sich ging. Dämonen strömten aus dem Königspalast und begannen, jeden abzuschlachten, der ihnen in den Weg kam. Der Krieg der Urtume hatte begonnen. Während die Krise sich zuspitze brachte Cenarius Malfurion alles bei, was er konnte, und dann suchte er die anderen Halbgötter von Azeroth auf. Sie waren es nicht gewöhnt, zusammenzuarbeiten, und so kostete es Cenarius eine Menge Überredungskraft, sie auf ein gemeinsames Vorgehen einzuschwören. Sie begaben sich zur Front und sahen, dass der Krieg schon in vollem Gange war. Schnell überblickte Cenarius die Situation und führte die anderen Halbgötter zum Anführer der Nachtelfenarmee, Jarod Schattensang. Der verblüffte Jarod nahm die Unterstützung der Halbgötter dankend an, und das Schlachtenglück schien sich zu wenden.

Als Reaktion auf diese neue Bedrohung konzentrierten die dämonischen Armeen ihre Angriffe auf die Halbgötter, die schon bald überrannt wurden. Cenarius wurde schwer verwundet und war völlig umzingelt, als Malorne plötzlich vorpreschte und mit mächtigen Stößen seines gewaltigen Geweihs die Gegner seines Sohnes zurücktrieb. Die Nachtelfen reagierten schnell und zogen den bewusstlosen Cenarius aus der Gefahrenzone. Malorne hielt die Dämonen eine Zeitlang auf Distanz. Dann kam Archimonde an die Front, forderte den riesigen Hirschen zum Zweikampf heraus und brach schließlich Malorne das Genick. Malfurion war wütend und betrübt; er beschwor Wurzeln aus dem Boden herbei und griff damit den Dämonenlord an. Als die Pflanzen den Dämonen immer fester in ihrem Würgegriff packten, war Archimonde gezwungen zu fliehen und sich in Sicherheit zu teleportieren. Ysera war traurig, als sie von Malornes Tod erfuhr. Ihre Drachen halfen Cenarius vorsichtig, in den Smaragdgrünen Traum zu wechseln. Dort konnten die grünen Drachen seine Verletzungen behandeln. Trotz seiner Sorgen und der Nachwirkungen seiner Verletzungen verließ Cenarius den Traum schon wieder kurz nach der Große Teilung, denn er konnte spüren, wie das Land nach Heilung schrie. Zu seinem Entsetzen entdeckte er, dass Illidan Sturmgrimm einen zweiten Brunnen der Ewigkeit erschaffen hatte. Jarod Schattensang überließ es Malfurion, Illidan zu bestrafen. Malfurion hielt es für eine unverzeihliche Dummheit, Illidan seine Freiheit zu lassen, so dass er seinen rücksichtslosen Machthunger weiter ausleben könnte. Daher sperrte Malfurion mit Cenarius' Hilfe seinen Bruder Illidan in einem riesigen unterirdischen Hügelgefängnis ein, wo er in Ketten und hilflos bis ans Ende der Zeit gefangen bleiben sollte.

Nachdem die Hochgeborenen die Nachtelfen verlassen hatten, zogen sich die verbleibenden Elfen immer mehr vom Rest der Welt zurück. Eine Nebelbank senkte sich über ihren ganzen Kontinent herab und verbarg ihn vor den Augen vorbeifahrender Seeleute. Währenddessen blieb Cenarius auf der nahegelegenen Mondlichtung am Berg Hyjal zurück. Seine Söhne, die Wächter der Lichtung, wachten über die Nachtelfen und halfen den Schildwachen regelmäßig, den Frieden im Land zu erhalten. Selbst die scheuen Töchter des Cenarius, die Dryaden, ließen sich immer öfter im Freien sehen

Nachdem die Orks in Kalimdor aufgetaucht waren, begann Grom Höllenschrei Holz im Eschental zu ernten. Dies zog die Aufmerksamkeit der Schildwachen auf sich, die die Orks sofort attackierten. Nachdem Grom jene aufgehalten hatte, kam Cenarius selbst an die Front. Die Orks aber tranken das dämonische Blut, dass Mannoroth ihnen anbot. So wurden die Kriegshymnen – Orks derart mächtig, dass sie der Macht Cenarius widerstehen konnten. In einem titanischen Kampf wurde Cenarius von Grom getötet. Der Tod Cenarius’ machte die Nachtelfen wütend, egal ob sie dämonisch verseucht waren oder nicht. Ihre Sicht, dass die grünhäutigen, wilden Kreaturen ihre Feinde waren, wurde so noch untermauert. Malfurion grübelte über eine Möglichkeit der Allianz mit Jaina’s und Thrall’s Truppen, da dieser ebenfalls gegen die Untoten kämpften, aber Tyrande lehnte diese Idee ab. Cenarius’ Tod durch Orkhand war Sicherheit genug, um zu zeigen, dass diese Feinde waren.

Malorne, als Vater des Cenarius, hatte eine starke Verbindung zum Smaragdgrünen Traum, gemäß seiner Verbindung mit der Natur. So war Cenarius’ Geist in der Lage im Traum zu leben, als Geist der Natur. Die Nachtelfen glaubten, dass er im Traum schliefe, während seine Wunden in der Welt heilten, und dass er eines Tages wieder zu ihnen zurückkehren würde. Es wird geglaubt, dass er einen neuen Körper generieren und auf die Welt zurückkehren wird, wenn er genug Zeit zur Regeneration erhält.

Nach Einführung des Addons "Cataclysm" ist Cenarius zurückgekehrt: In neuer Form steht er in Hyjal, kämpft an der Seite des Helden gegen Ragnaros und den Zwielichtclan.

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BeitragThema: Re: Die Götter und Urahnen auf einen Blick   Fr Nov 02, 2012 8:56 pm

Malorne

Malorne war ein Halbgott des Waldes, der immer in Form eines riesigen weißen Hirsches erschien und über gewaltige Kräfte der Naturmagie verfügte. Er und die Mondgöttin Elune waren die Eltern des Halbgottes Cenarius. Bei den Tauren gibt es eine Sage, die angeblich die Geschichte der Empfängnis von Cenarius erzählt.

Malorne besaß eine tiefe Verbindung mit dem Traum, die der eines Grünen Drachen ähnelte. Er verfügte auch über die Traumsicht und konnte damit den Traum und die Realität von Azeroth gleichzeitig wahrnehmen. Malorne besaß neben ausgeprägten Heilkräften auch eine beruhigende Aura, mit der er Kämpfe oft schon beendete, bevor sie richtig angefangen hatten. Zudem war er eines der ersten Lebewesen auf dieser Welt gewesen.

Gerüchten zufolge soll es einst eine Druidengruppe gegeben haben, die sich "Druiden des Geweihs" nannte; eine Gruppe, die Malorne nacheifern und seine Macht auf Azeroth wiederherstellen wollte. Druiden als solche sind ja schon schwierig zu entdecken. Doch diese kleine Untergruppe, sofern sie überhaupt existiert, hat sich völlig unsichtbar gemacht. Es gibt bis heute keinen handfesten Beweis, dass sie wirklich existiert.

Während des Krieges der Urtume bat Cenarius Malorne und die anderen Halbgötter Azeroths, sich dem Kampf gegen die Brennende Legion anzuschließen. Als Cenarius in der Schlacht schwer verwundet wurde, stürmte Malorne gegen die angreifenden Dämonen vor und hielt sie in Schach, während die Nachtelfen seinen bewusstlosen Sohn aus der Gefahrenzone brachten. Archimonde war wütend, als man ihm seine auserkorene Beute vor der Nase wegschnappte. Er trat vor die Front der Dämonen und forderte Malorne zum Zweikampf. Die anderen Dämonen feuerten Archimonde an, und der weiße Hirsch kämpfte verbissen mit aller Kraft. Doch am Ende brach Archimonde dem heldenhaften Halbgott das Genick.

In den folgenden Jahrtausenden haben die meisten Bewohner von Azeroth Malorne vergessen. Die einzigen, die sich heute noch an ihn erinnern, sind die Druiden.
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