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 Kaldoreische Kultur

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Sarah
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BeitragThema: Kaldoreische Kultur   Fr Nov 02, 2012 8:57 pm

Lebensstil:
Auch im Alltag der Kinder der Sterne kommt die so oft erwähnte Wildheit zum Ausdruck. Eine beliebte Freizeitbeschäftigung unter den Nachtelfen ist z.B. die Schauspiele der Natur zu beobachten. Doch bevorzugen sie eher die brutaleren Spektakel, in denen sich die Natur zeigt. Kal'dorei würden z.B. lieber einem Machtkampf zwischen Elchen beiwohnen, als dem Gras oder den Bäumen beim Wachsen zuzusehen.

Ihre Bindung zur Natur zeigt sich ebenfalls im alltäglichen Leben, besonders in den Städten. Irrwische schwirren überall herum um Holz zu sammeln, Urtume finden sich in den Stadtzentren und unterrichten junge Nachtelfen in den Wegen der Kriegskunst und der Geschichte. Die Hüter der Haine und Dryaden wandern durch die Straßen und spielen mit den Kindern der Kal'dorei. Selbst die normale Tierwelt, vom kleinen Frosch bis zum großen Bären, lebt in den Städten und in Harmonie mit den Nachtelfen.

Es gibt aber auch Situationen, in denen sich die Nachtelfen in ihrem alltäglichen Treiben nicht viel von anderen Rassen unterscheiden. Auch bei den Kal'dorei gibt es z.B. so etwas wie Tavernen, in die man nach einem arbeitsreichen Tag bzw. einer arbeitesreichen Nacht einkehrt um Geschichten zu erzählen, zu trinken und sich zu entspannen. Jedoch verzichten Nachtelfen auf Alkohol und bevorzugen stattdessen lieber Mondbeerensaft, dessen Wirkung nicht aufgrund seines Namens unterschätzt werden sollte.


Gesellschaftlicher Aufbau:
Die Gesellschaft der Nachtelfen ist relativ simpel aufgebaut, trotzdem gibt es einige Punkte, die oft falsch eingeschätzt werden, wie z.B. die Rollen von Priesterinnen und Druiden. Sie ist militärisch strukturiert, d.h. jene, die das Volk anführen sind gleichzeitig auch die Kriegerinnen der Kal'dorei.

An der Spitze der nachtelfischen Gesellschaft steht die Hohepriesterin, Tyrande Whisperwind. Sie ist die alleinige Anführerin der Kal'dorei und teilt diese Position nicht mit dem Erzdruiden. Unter ihr stehen die Mondpriesterinnen, die die Schildwache anführen und außerdem das geistige Band zwischen den Nachtelfen und ihren Göttern darstellen. Die Priesterinnen des Mondtempels genießen den größten Respekt im Volk der Nachtelfen.

Die Schildwache ist die nachtelfische Armee. Sie besteht größtenteils aus weiblichen Kal'dorei (Zusatz: Männer seit etwa 8 Jahren wieder zugelassen und werden häufiger) und hat die Aufgabe, die Wälder zu schützen und für die Nachtelfen zu kämpfen. Auch den Schildwachen wird von der Bevölkerung viel Respekt entgegengebracht, da sie für den Schutz der Nachtelfen einstehen.

Eine weitere Gruppe in der Gesellschaft der Kal'dorei sind die Wächterinnen. Sie fungieren als Richterinnen, Geschworene und - leider viel zu oft - Urteilsvollstreckerinnen (Oder wie die Wächterin in Warcraft III so treffend sagt "Ich bin das Gesetz!"). Jede Stadt wird von einer Wächterin beaufsichtigt, in größeren Städten (wie z.B. Darnassus) wird für jeden Bezirk eine Wächterin eingesetzt. Eine weitere Aufgabe der Wächterinnen ist es, die Gefängnisse der Nachtelfen zu beaufsichtigen.

Der Erzdruide hat keinerlei Macht über die Mondpriesterinnen und die Schildwache. Dennoch kommt ihm eine wichtige Rolle zu, da er den kleinen Anteil an Druiden in der nachtelfischen Gesellschaft anführt. Erwähnenswert ist auch noch, dass es mehrere Druiden gibt, die den Namen "Erzdruide" tragen. Allerdings gibt es einen zentralen, der die Druiden anführt. Wird also von "dem Erzdruiden" gesprochen ist mit ziemlicher Sicherheit Fandral Staghelm gemeint. (edit: Inzwischen wieder Malfurion Sturmgrimm)

Die Druiden nehmen bei den Kal'dorei eine ganz besondere Stellung ein, da sie nicht direkt in die Gesellschaft integriert sind, sondern eher daneben existieren. Unkompliziert formuliert heißt das, sie kommen und gehen, wie es ihnen beliebt. Trotzdem wird den Druiden etwa genau so viel Respekt entgegengebracht wie den Mondpriesterinnen.


Geschlechtsspezifische Beschränkungen:
Der ein oder andere hat sicher schon einmal von diesen Beschränkungen gehört. Traditionell war das Druidentum den Männern vorbehalten, während die Frauen die Rollen der Mondpriesterinnen und Kriegerinnen einnahmen. Allem Anschein nach, waren diese Regeln strickt und konnten nicht umgangen werden.

Durch die herben Verluste, die die Nachtelfen im dritten Krieg hinnehmen mussten, entschieden sich Malfurion und Tyrande diese Beschränkungen zu lockern. Deshalb ist es nun auch Frauen Möglich den Pfad des Druiden zu beschreiten und Männer können natürlich auch Mondpriester werden. Jedoch sind die meisten Nachtelfen, wie in anderen Abschnitten bereits erwähnt, sehr traditionell veranlagt und halten sich dennoch an diese außer Kraft gesetzten Bestimmungen.


Bestrafung:
Wie im Unterpunkt "Gesellschaftlicher Aufbau" bereits kurz angerissen, gibt es natürlich auch bei den Nachtelfen Gesetze, deren Einhaltung von den Wächterinnen überwacht wird. Logischerweise wird ein Verstoß gegen das geltende Nachtelfenrecht auch bestraft.

Freiheitsentzug ist dabei die gängigste Bestrafung unter den Kal'dorei, wobei die Höchststrafe hier eine lebenslange Haft in den unterirdischen Gefängnissen der Nachtelfen ist. Um mit dem Tode bestraft zu werden, muss ein äußerst schwerer Verstoß vorliegen, möglicherweise wird diese Art der Bestrafung aber durch den momentanen Kriegszustand schneller verhängt. Auch Bestrafungen wie Bußgelder (Hierbei sind eher Güter wie Handelswaren o.ä. gemeint.) und Sozialstunden sind unter den Kal'dorei nicht unbekannt und werden bei geringeren Vergehen eingesetzt. Die Sozialstunden können z.B. beinhalten den Druiden beim Heilen und Behüten der Wälder zu helfen.


Bedeutung der Familie:
Der Familie kommt bei den Nachtelfen eine eher geringere Bedeutung zu, als bei anderen Rassen. Unter Kal'dorei ist es nicht wichtig, aus welcher Familie man stammt, sondern mit welchen Personen man sich umgibt. Oftmals lassen ganze Dörfer ihre Kinder zusammen aufwachsen und erziehen sie gemeinsam, um lang anhaltende Verbindungen zu schaffen, so lange bis alle Nachtelfen im Geiste vereint sind. Von dieser Art der Erziehung rührt wahrscheinlich auch die Ansprache mit Bruder bzw. Schwester her.

Grundsätzlich gilt auch, dass Nachtelfen nicht heiraten! Aber sie suchen sich einen Gefährten fürs Leben.

Namensgebung:
Namen spielen bei den Nachtelfen eine sehr wichtige Rolle und haben stets eine besondere Bedeutung. Oftmals rühren sie von einem elfischen Wort her. Namen von bekannten Helden der nachtelfischen Geschichte sind auch verbreitet. Nachnamen deuten auf die familiäre Abstammung hin und lassen sich oftmals über Jahrtausende hinweg zurückverfolgen. Die Ursprünge eines Nachnamen sind teilweise auch auf Charaktereigenschaften oder das Aussehen bezogen.

Kleidung:
Die Kleidung der Nachtelfen spiegelt ihre Bindung zur Natur wider. Sie tragen eher schlichte, mit natürlichen Stoffen (wie etwa z.B. Blätter oder Federn) verzierte Kleidung. Ausnahme bilden hier zum einen die verbliebenen Hochgeborenen z.B. in Eldre'Thalas (Düsterbruch) und zum anderen die Mondpriesterinnen. Während die Hochgeborenen sich eher aus ihrer Arroganz heraus ähnlich wie ihre "Nachfahren", die Hoch- / Blutelfen, in prunkvolle Stoffe kleiden, tragen die Mondpriesterinnen ihre Kleidung um die Anmut der Mondgöttin zu repräsentieren, weshalb die Roben des Mondtempels auch in den Farben des Mondes gehalten sind.

Nachfolgend gebe ich ein paar Beispiele von nachtelfischer Kleidung.


Das hier wäre ein Beispiel für typische nachtelfische Kleidung für den Alltag.
Hier wären auch schlichte Kleider aus Leder denkbar.
http://www.anthordandiel.de/images/nightelf_normal.gif

Natürlich darf es auch mal – besonders bei Druiden – etwas "eleganteres" sein, allerdings sollte man immer darauf achten, nie den Bezug zur Natur zu verlieren.



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