Hier findet ihr Charaktergeschichten und verschiedene andere Dinge aus dem Spiel World of Warcraft, Bilder, Gedichte und anderes Geschreibsel.
 
StartseiteKalenderFAQSuchenMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin

Austausch | 
 

 Kaldoreiguide

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Sarah
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 914
Anmeldedatum : 02.11.12
Alter : 29

BeitragThema: Kaldoreiguide   Fr Nov 02, 2012 9:02 pm

Nachtelfen - Was sind das?
Nachtelfen sind das zahlreichste und auch älteste Elfenvolk auf Azeroth. Schon 10.000 Jahre bevor die Kriege zwischen Menschen und Orcs wüteten, hatten die Nachtelfen eine weit fortgeschrittene und ausgebreitete Zivilisation auf ganz Kalimdor verteilt. Sie waren das erste Volk, welches gebrauch von arkaner Magie machte. Ein wohlhabender Teil der Nachtelfen, welche sich die Hochgeborenen nannte, haben diese arkanen Magie alles andere als vorsichtig benutzt und sie begannen die arkane Magie dazu zu gebrauchen, um ein Portal in eine andere Welt zu öffnen. Durch dieses Tor riefen sie die Dämonen. Ein langer Kampf entstand, doch mit allen damaligen Völkern zusammen, einschließlich der Drachen, schlugen die Nachtelfen die Dämonen mit knapper Not wieder zurück und besiegten sie. In dieser Schlacht implodierte der sagenumwogende Brunnen der Ewigkeit, welcher der Quell der Magie für die Nachtelfen war. Durch die Wucht der Implosion wurde der Kontinent Kalimdor (der damals noch der einzige Kontinent war) gespalten. Die Hochgeborenen wurden in die Tiefe gerissen und die gewöhnlichen Nachtelfen konnten sich auf den Westlichen Teil des Kontinents retten. Nach diesem Ereignis schworen die Nachtelfen der arkanen Magie ab und lebten sehr zurückgezogen in den Wäldern. Sie waren aufgrund ihres Weltenbaumes Nordrassil immun gegen Krankheiten, Seuchen und besaßen ewige Jugend. Sie schworen sich, fortan über Kalimdor zu wachen und sich bereit zuhalten, um weiteren Angriffen der Brennenden Legion zu trotzen.
Die jüngsten Angriffe der Legion hatte für die Nachtelfen ein hohes Tribut gefordert: Ihr Weltenbaum Nordrassil wurde zerstört um die Legion zurückzuschlagen und somit verloren sie ihre ewige Jugend und begannen zu altern. Durch Orcs, die ihre Wälder rodeten und die Verluste beim jüngsten Angriff der Legion, waren die Nachtelfen nun nicht länger in der Lage, auf sich allein gestellt mit ihren Feinden zurechtzukommen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Nachtelfen gingen sie eine längere Allianz mit den, in ihren Augen, "minderen" Völkern ein, um wieder an Stärke zu gewinnen, die sie brauchen, um ihre neuen Feinde zu besiegen.

Was bringt mir ein "normaler" Nachtelf?
Im Rollenspiel ist es das Ziel eines Jeden, eine möglichst individuelle Rolle zu gestallten, an die man sich auch noch nach dem Rollenspiel erinnert. Ein normaler Nachtelf erscheint zwar langweilig, jedoch gibt es nur wenige, die einen normalen Nachtelfen spielen und somit ist dies die einfachste und auch die beste Rolle für einen Nachtelfen Charakter. Die normalen Nachtelfen sterben langsam, aber sicher, aus, deswegen werden normale Nachtelfen sehr viel lieber gesehen, als alle möglichen Arten von Halbelfen usw.


Verhalten und Einstellungen


* Andere Völker
Nachtelfen begegnen anderen Völkern mit Arroganz und Hochnäsigkeit. Sie sind sehr stolz auf ihr Volk und halten sich oft für etwas Besseres.
Beleg:
Die Nachtelfen halten sich für etwas Besseres, weil sie eine sehr hohe Lebenserwartung haben und seid Nordrassil sogar nicht mehr altern und vor Krankheiten und Seuchen geschützt sind. Doch das ist nicht der einzige Grund für die Arroganz der Nachtelfen. Ein weiterer wesentlicher Faktor wird wohl auch die Siege über die Trollimperien und über die Brennende Legion sein. Auch haben es die Nachtelfen geschafft, der arkanen Magie abzuschwören und den viel schwierigeren Weg des Druidentums einzuschlagen, während andere Völker noch immer arkane Magie gebrauchen.
* Gerechtigkeit
Nachtelfen haben einen stark ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit und zeigen oftmals keine Gnade und sind auch nicht selten zu vorschnellen Urteilen bereit.
Beleg:
Es gibt zwei sehr gravierende Beispiele, wo die Nachtelfen ihren harten Gerechtigkeitssinn gezeigt haben. Einmal bei der Erschaffung des zweiten Brunnens der Ewigkeit. Illidan hatte ihn errichtet, damit sein Volk nicht auf die Magie verzichten musste. Doch die Nachtelfen haben Illidan ohne zu zögern auf Ewig unter die Erde eingekettet (Illidan war Malfurions Zwillingsbruder und einer der größten Helden während des Krieges mit der Legion). Das zweite Beispiel ist die Verbannung der Hochgeborenen, aufgrund ihrer Ablehnung des Druidentums.
* Glaube
Nachtelfen sind ein streng gläubiges Volk. Sie sind ihrer Göttin Elune voll und ganz Untertan und behandeln Priesterinnen der Elune mit großen Respekt.
Beleg:
Belege gibt es hierfür in Hülle und Fülle sowohl in den Büchern "Der Krieg der Ahnen", als auch in Warcraft 3 und World of Warcraft. Einer dieser Belege ist die Schlichte Tatsache, dass Tyrande Whisperwind, die Hohepriesterin der Elune, die Nachtelfen anführt.
* Neugierde
Nachtelfen sind von Natur aus nicht neugierig.
Beleg:
Die Nachtelfen leben schon seid 10.000 Jahren, dennoch ist kein einziger Nachtelf jemals auf Erkundungsreise gegangen. Die Nachtelfen haben nur im Norden von Kalimdor ihre Städte und Stützpunkte. Kein Nachtelf ist auf Seefahrt über das große Meer zwischen den Kontinenten jemals gefahren, was man daran erkennt, dass niemand von der Existenz der Nachtelfen gewusst hat, bis man in ihre Wälder eindrang.
* Maschinen
Die Meinung der Nachtelfen über Maschinen sind sehr geteilt.
Beleg
Aufgrund ihrer vom Druidentum und Mondtempel geprägten Gesellschaft sind Ingenieure eher seltener Vertreten. Dennoch gibt es Balisten und Rüstungen, sowie Waffen der Nachtelfen. Diese Waffen und Maschinen können nicht aus dem Nichts entstanden sein, das heißt, es gibt bei den Nachtelfen durchaus Schmiede und Ingenieure. Dennoch sind sie eher ein seltenes Erscheinungsbild in der Gesellschaft der Nachtelfen.



Nachtelf-Freundesliste

Freunde eines Nachtelfen


* Nachtelfen
Nachtelfen leben fast nur unter ihres Gleichen. Es ist nahe liegend, dass sie sich auch gegenseitig vertrauen schenken und Freundschaften unter einander schließen.
* Dryaden und Hüter des Hains
Cenarius ist der Vater aller Hüter des Hains und aller Dryaden. Sie sind Wesen, die das Druidentum von Natur aus beherrschen und somit in enger Verbindung zu den nachtelfischen Druiden stehen.
* Drachen
Die Nachtelfen haben ein brüchiges Verhältnis zu den Drachenschwärmen (außer zu den Schwarzdrachen von Deathwing dem Zerstörer). Die Drachen haben den Nachtelfen nicht unerheblich im Kampf gegen die Legion geholfen und somit achten die Nachtelfen die Drachen als großes und weises Volk.
Gründrachen stehen den Nachtelfen jedoch am nächsten, zumal sie den Smaragdgrünen Traum beherbergen, in den die Nachtelfdruiden gelegentlich verweilen.
* Waldgeister (Irrwische, Urtüme, Treants)
Die Waldgeister sind Verbündete der Nachtelfen, die sie in Kriegszeiten begleiten und an ihrer Seite sterben. Nicht selten erklären sich die Waldgeister bereit, Städte der Nachtelfen zu bewachen und zu beschützen. Sie sind zum ersten Mal zu den Nachtelfen gestoßen im Krieg der Urtüme, zusammen mit Cenarius und den anderen Halbgöttern.


Neutral für Nachtelfen


* Allianz (Zwerge, Gnome, Menschen)
Die Allianz hat ihre Hilfe den Nachtelfen angeboten, als sie schwach gewesen sind und die Nachtelfen haben die Hilfe angenommen und waren dankbar für ihre Hilfe gewesen. Dennoch stehen die Nachtelfen der Allianz aufgrund ihrer zweifelhaften Mitglieder eher skeptisch gegenüber.
* Draenei
Die Draenei haben eine Sonderposition bei den Nachtelfen eingenommen. Sie sind zwar Mitglieder der Allianz und kämpfen genau wie sie selbst gegen die Brennende Legion, dennoch haben sie die Insel, auf der die Exodar abgestürzt war, in ein radio-aktives Chaos gestürzt. Die Nachtelfen könnten den Draenei gegenüber also Skepsis zeigen. Dennoch haben (laut Blizzard) die Nachtelfen die Draenei freudig aufgenommen und in ihren heiligen Wald eingeladen.
Bemerkung
Ich persönlich halte Blizzards Argumentation eher für schwach, aber jeder wird sich ein eigenes Bild über die Draenei bilden müssen.
* Tauren
Die Tauren waren alte Verbündete der Nachtelfen im Krieg der Urtüme und sie sind sehr Naturverbunden, genau wie sie selber. Dennoch bleibt die Skepsis, die Nachtelfen gegen andere Völker hegen.
* Furbolgs
Die Furbolgs sind mit den Tauren gleichzusetzen. Auch sie waren Kriegsverbündete im Krieg der Urtüme.


Feinde eines Nachtelfen


* Orcs
Die Nachtelfen kennen die Orcs zwar noch nicht sehr lange, doch erkennen sie in den Orcs einer ihrer größten Feinde. Die Orcs roden die uralten Wälder von Ashenvale und haben den Halbgott Cenarius getötet. Die Nachtelfen sehen die Orcs als Dämonenbrut an und zögern keine Sekunde, wenn sie einen Orc sehen und greifen direkt an.
* Trolle
Die Trolle sind aufgrund der alten Kriege gegen die Nachtelfen, die sie haushoch verloren hatten, schlecht auf jede Art von Elfen zu sprechen und greifen auch jeden Elf ohne Vorwarnung an. Die Nachtelfen tun es den Trollen natürlich gleich.
* Untote
Die Untoten leben, obwohl sie tot sein müssten. Dies ist wider des Gleichgewichtes der Natur und somit sind sie Hauptfeinde bei jedem Nachtelfen.
* Nagas
Die Nagas sind erst seid kurzem auf unerklärliche Weise aufgetaucht und gehören zu Illidans Verbündeten. Die Naga hassen die Nachtelfen abgrundtief und sind zum Töten bereit. Die Nachtelfen zeigen starke Abneigung gegen dieses Seltsame Volk und tun es ihnen gleich: Sie töten die Naga.
* Dämonen
Die Dämonen haben Tod und Verderben über die Nachtelfen und die gesamte Welt gebracht. Die Nachtelfen tun somit alles, um die Dämonen zu bezwingen. Jeder Verbündete der Dämonen wird auch ohne Gewissensbisse getötet.
* Satyren
Die Nachtelfen töten die Satyren ohne zu zögern, da sie einst Nachtelfen gewesen sind und zu den schlimmsten Feinden der Nachtelfen übergelaufen sind; den Dämonen. Nachtelfen hassen Verrat und dies lassen sie die Satyren spüren.
* Goblins
Die Goblins sind zwielichtig und unterstützen die Orcs bei der Rodung der Wälder im Eschental. Das ist für einen Nachtelfen Grund genug, einen Goblin zu hassen und ihn vielleicht sogar zu töten..
* Hoch- und Blutelfen
Die Hoch- und Blutelfen sind Nachfahren der Hochgeborenen, die einst die Dämonen beschworen hatten, weil sie ihren Hunger nach Magie nicht stillen konnten. Die Nachtelfen verachten die Hoch- und Blutelfen, weil sie es nicht schaffen, von ihrer Magiesucht loszukommen. Nicht selten kommt es zu Todesfällen, wenn diese zwei so gleiche und doch so unterschiedliche Völker aufeinander treffen.
* Hexenmeister und Magier
Nachtelfen verachten jeden, der gebrauch von arkanen Mächten und von Dämonenmagie macht. Hexenmeister werden sofort getötet, wenn er sich als solcher zu erkennen gibt, da sie im Bunde mit Dämonen sind. Dennoch sind die Nachtelfen nur bedingt dazu in der Lage, alle Hexenmeister und Magier zu töten, da sie ein Bündnis mit ihnen haben, durch die Allianz.



Klassen bei Nachtelfen
Es gibt die von Blizzard vorgegebenen Klassen Krieger, Jäger, Schurke, Druide und Priester. Was heißt es, so eine Klasse bei den Nachtelfen zu spielen? Was könnten solche Klassen im Rollenspiel darstellen?


* Schildwachen
Die Schildwachen sind die Einheiten der Nachtelfen, die die Städte bewachen. Sie werden nur in seltenen Fällen zum Angriff gebraucht, sie sind eher auf die Verteidigung spezialisiert. In der Regel bestehen die Schildwachen aus entschlossenen weiblichen Kriegerinnen. Die wohl bekannteste Schildwacheneinheit ist die Silberflügel-Schildwache, welche gegen die Horde im Eschental kämpft. Die Waffenwahl bei Schildwachen beschränkt sich auf Gleven, Schwertern, Bögen und Stangenwaffen. Äxte und Streitkolben sind eher untypisch. Die Anführerin aller Schildwachen ist Shandris Feathermoon dennoch unterstehen alle Schildwachen auch dem Mondtempel. Für Schildwachen eignen sich am Besten weibliche Krieger, Jäger oder Schurken.
* Waldläufer
Genau wie bei den Hochelfen gibt es Grenzschutz Patrouillen der Nachtelfen. Sie streifen durch die Wälder in einer Gruppe oder alleine und töten Feinde, die sie vorfinden. Nicht selten verfolgen sie Spuren der Feinde Meilen weit. Waldläufer sind entweder ein fester Trupp und unterstehen den Schildwachen oder sie sind eigenständig und folgen ihren Hauptmann. Waldläufer sind gute Möglichkeiten, für Männliche Nachtelfen, ein Gegenstück zu den weiblichen Schildwachen zu sein. Jäger, Schurken und Krieger eignen sich gut für Waldläufer. Selten können auch Priesterinnen dazu gehören.
* Mondpriesterin der Elune
Die Mondpriesterinnen sind jene Nachtelfen, die strenggläubig Elunes Lehren unter das Nachtelfenvolk bringen. Viele leben im Mondtempel und beten gläubig zu Elune, jedoch sind manche auch in anderen Städten ansässig. Allerdings sind Priesterinnen keinesfalls schwächlich. Elune ist auch eine Göttin der Schlacht und somit ziehen Mondpriesterinnen auch in die Schlacht in voller Rüstung und stellen ihre Geschicklichkeit mit den Bogen unter beweis. In der Regel sind Mondpriesterinnen jedoch weiblich. Für Mondpriesterinnen eignen sich also weibliche Priesterinnen auf Heilig oder Disziplin oder sogar, wenn man es gut herüber bringen kann, eine Jägerin (Allerdings müsste ein Jäger alle möglichen Items sammeln, damit er heilen könnte etc. ).
* Priester des Malorne
Malorne ist ein Halbgott, welcher der Mondgöttin ebenbürtig ist. Er hat die Gestallt eines riesigen Hirsches mit weißem Fell und ein Geweih, welches bis zum Himmel hinaufreicht. Der Halbgott Malorne hat zusammen mit Elune einen Sohn geboren, welcher Cenarius hieß.
Männliche Nachtelfenpriester sind somit nicht zwingend Priester der Elune, sondern eher Priester des Malorne. Die Priester des Malorne sind jedoch nicht so weit verbreitet, wie die Schwesternschaft der Elune.
* Dämonenjäger
Die Dämonenjäger sind die Art von Nachtelfen, die es nicht sonderlich interessiert, was die Druiden sagen. Sie benutzen trotz der Warnungen der Druiden die Gefährliche Schattenmagie, damit sie die Dämonen bekämpfen können. Ihre ganze Art zu kämpfen ist nur auf den Kampf gegen Dämonen ausgerichtet. Zwar gehören sie zu den mächtigsten Kämpfern unter den Nachtelfen, dennoch begegnet man ihnen eher mit Vorsicht oder sogar mit Abneigung. Für Dämonenjäger sind Schattenpriester gut geeignet. Unter Umständen vielleicht auch Schurken, dennoch sind Schattenpriester hierbei die bessere Wahl.



(Die Druiden werden weiter unten genauer behandelt)

Das Gesellschaftliche Leben bei den Nachtelfen
Wie auch bei uns haben die Nachtelfen Gesellschaftsschichten. Einige werden mit großen Respekt behandelt, andere werden mit Füßen getreten. hier wird das Ganze ein wenig zusammengefasst.

Die Nachtelfen werden inoffiziell gleichermaßen von der Hohepriesterin und dem Erzdruiden angeführt. Offiziell führt nur die Hohepriesterin des Mondtempels die Nachtelfen an, da sie die Wortträgerin Elunes auf Erden ist. Der gesamte Tempel der Elune wird mit hohen Ansehen und Respekt behandelt. Um so höher der Rang im Tempel der Elune, um so mehr Respekt wird die Mondpriesterin im Volk haben. Die Druiden werden ebenfalls mit viel Respekt behandelt, wenn auch nicht mit den gleichen Respekt, wie die Mondpriesterinnen aus dem Tempel. Dennoch weiß man um die Weisheit der Druiden und nicht selten fragt man sie um Rat. Die Bindung zwischen Druiden und Mondpriesterinnen ist seid Fandral Staghelm zum Erzdruiden ernannt worden war, nur noch brüchig. Früher waren die Druiden und die Mondpriesterinnen ein Herz und eine Seele aufgrund der Bindung zwischen Tyrande Whisperwind und Malfurion Stormrage. Die Schildwachen ernten ebenfalls viel Respekt vom Volk und Zivilisten. Jeder weiß es zu schätzen, wenn eine Schildwache in seiner Nähe steht. Die Schildwachen unterstehen den Mondpriesterinnen und sind in den meisten Fällen sogar selbst Tempelnovizen. Waldläufer sind meistens Sondereinheiten der Schildwachen und in der Gesellschaft geachtet. Dennoch fällt die Achtung nicht so hoch aus, wie die der stattlichen Schildwachen, welche die gesamte Würde der Nachtelfen vermitteln.
Der Adel wird meistens negativ beäugt. Die Bezeichnung des Adeligen rührt meistens nur aus Vergangenen Zeiten her und somit sind die Nachtelfen nicht verpflichtet, den Adeligen zu gehorchen. Dämonenjäger gehören zur unteren Schicht in der Nachtelfischen Gesellschaft. Sie widersetzen sich sowohl Elune, als auch den Druidentum, und sind somit nicht sehr beliebt beim Volk. Aus diesem Grund sind sie nicht selten Einzelgänger. Auch unter Nachtelfen gibt es Diebe und Schurken, jedoch zeigen sich diese nur selten der Öffentlichkeit. Oftmals leben sie nicht lange genug, um Verachtung zu ernten, da die Gerechtigkeitsbewussten Nachtelfen sie schnell hinrichten würden. Das nachtelfishe Volk an sich wird mit Respekt behandelt und so gut wie jeder Nachtelf würde sein Leben geben, damit das Volk gerettet werden würde.


Wichtige Personen bei den Nachtelfen
Im Rollenspiel ist es wichtig, sich auf Leute beziehen zu können, entweder im positivem Sinne, oder im negativem Sinne. Hier sind die wichtigsten Personen der Nachtelfengeschichte aufgelistet.


* Malfurion Stormrage
Malfurion war der erste Nachtelf, der sich der bösen Königin Azshara und ihren hochwohlgeborenen Dämonenanbetern entgegenstellte. Zusammen mit seinem Bruder Illidan und dem Halbgott Cenarius führte er im Krieg der Urtüme den Kampf gegen die Brennende Legion an. Er war auch der Erste, der der arkanen Magie abschwor und sich die Lehren des Druidentums zu Eigen machte. Seit über zehntausend Jahren ist er der spirituelle Führer der Nachtelfen (Erzdruide) und bemüht sich, die Kultur seines Volkes zu bewahren.
Erweckt wurde Malfurion erst kürzlich von Tyrande Whisperwind, um abermals die Dämonen zu bekämpfen. In der entscheidenden Schlacht am Berg Hyjal war es Malfurions Plan, der Archimonde besiegte.
Malfurion widmete sich nach dieser Schlacht der Heilung der Wälder, bis er aus unbekannten Gründen nicht mehr aus dem Smaragdgrünen Traum zurückkam. Seitdem gilt er als verschollen und Fandral Staghelm wurde der Erzdruide.
* Illidan Stormrage
In den finsteren Zeiten vor dem Krieg der Urtüme gehörte Illidan zu den wenigen nicht hochwohlgeborenen Anwendern von Magie. Trotz der Warnung seines Zwillingsbruders Malfurion, dass die Magie eine böse, Verderbnisbringende Macht sei, weigerte sich Illidan standhaft, von seiner geliebten Kunst abzulassen. Mit der Zeit verlor der edle Nachtelf seine Seele an die Sucht nach den chaotischen Energien der Magie. Zwar nutzte Illidan seine dunklen Kräfte, um seinen Bruder im Kampf gegen die Dämonen der Brennenden Legion zu unterstützen, doch letztendlich verriet er sein Volk, indem er sich auf die Seite der bösen Königin Azshara und ihrer Anhänger schlug. Als der Krieg zu Ende und die Landmasse von Kalimdor unumkehrbar zertrümmert war, erschuf Illidan einen neuen Brunnen der Ewigkeit, um sicherzustellen, dass seine geliebte Magie nicht von der Welt verschwinden würde. Sein Zwillingsbruder Malfurion befahl, dass er für diese Sünde für alle Zeiten unter der Erde angekettet werden sollte. Seither war Illidan in der Dunkelheit gefangen, bis ihn Tyrande Whisperwind bei der jüngsten Invasion der Dämonen befreite. Illidan bekämpfte die Dämonen in Teufelswald und konsumierte dabei den Schädel von Gul'dan, welcher ihm übernatürlichen Kräfte verlieh.
Verbannt von seinem Bruder Malfurion, verließ Illidan die Nachtelfen und suchte sich neue Verbündete, welche er in den Naga und Blutelfen fand. Gemeinsam eroberten sie Outland, die Überreste von Draenor, und versuchten in Kil'jaedens Auftrag den Lichkönig zu vernichten. In einem Zweikampf am Frostthron Glacier unterlag Illidan dem Prinzen Arthas und zog sich daraufhin wieder in die Scherbenwelt zurück.
* Tyrande Whisperwind
Tyrande ist die Hohepriesterin der Mondgöttin Elune. In früheren Zeiten unterstützte sie Malfurion und Illidan Stormrage in ihrem Bemühen, Kalimdor vor der Brennenden Legion zu retten. Sie ist nicht nur Elunes
Hohepriesterin, sondern auch Herrin der Wächter, einer Gruppe von Kriegerinnen, die geschworen haben, Kalimdors Küste zu verteidigen, während ihre männlichen Gegenstücke, die Druiden, im tranceähnlichen Smaragdgrünen Traum schlafen.
Tyrande ist eine temperamentvolle Kriegerin und fühlt in sich einen gewissen Ärger, weil die Last der Verteidigung des Landes auf ihren Schultern ruht, während die Druiden schlafen. Ihre unsterbliche Liebe zu Malfurion Stormrage hat ihr genug Kraft und Mut gegeben, dass sie die Jahrhunderte der Einsamkeit ertragen und die Aufgabe erfüllen kann, Kalimdor vor allen Gefahren zu beschützen.
Eben diesen Gefahren stand sie bei der Invasion der Dämonen gegenüber. Zusammen mit Malfurion gelang es ihr die Schlacht am Berg Hyjal zu gewinnen. Seitdem leitet sie in Darnassus die Geschicke der Nachtelfen.
* Shandris Feathermoon
Shandris Feathermoon ist General der Schildwachen und eine loyale Kriegerin in Tyrandes Diensten. Als furchtlose Kämpferin und Bogenschützin kämpfte sie an vorderster Front gegen die Armee der Dämonen in der Schlacht am Berg Hyjal.
Nach dem Krieg hat sie sich auf die Festung Feathermoon in Feralas zurückgezogen und beobachtet die Aktivitäten der Naga.
* Maeiv Shadowsong
Maeiv Shadowsong war noch jung, als sie die Zerstörung der Welt durch die Dämonen und den Tod ihrer Familie und Freunde mit ansehen musste. So entwickelte sie eine tiefe Abneigung gegen arkane Magie und war geschockt, als Illidan Stormrage einen zweiten Brunnen der Ewigkeit errichtete. Als Malfurion seinen Bruder verurteilte meldete Maeiv sich freiwillig, um über Illidans Gefängnis zu wachen.
10.000 Jahre lang verrichtete sie so ihren Dienst als Wächter und arbeitete als Kopfgeldjägerin, bis schließlich Tyrande Whisperwind Illidan in Maeivs Abwesenheit befreite. Beschämt und verärgert über ihr Versagen ging Maeiv sofort auf die Jagd nach dem Flüchtigen. Getrieben von ihrem Hass verlor Maeiv während dieser Aufgabe langsam den Sinn für Realität und Vernunft. Im Zustand der totalen Verblendung gelang es Illidan schließlich Maeiv zu besiegen, sodass sie in der Scherbenwelt von Akama gefangen genommen wurde.
* Fandral Staghelm
Fandral war einer von Malfurions ranghöchsten Offizieren. Er ist ein kluger Druide. Aufgrund seines aufbrausenden Temperaments hatte er häufig Streit mit dem bedächtigeren Malfurion. Fandral glaubt, dass die Zukunft der Nachtelfen mehr Expansionismus und militärische Planung erfordere. Seine radikalen Überzeugungen und das aggressive Gebaren arten nicht selten in offenen Streit mit der Hohepriesterin Tyrande aus. Dennoch erwies sich Fandral bis auf den heutigen Tag als vollwertiger Ersatz für den vermissten Malfurion.
* Azshara
Die Nachtelfen studierten den Brunnen der Ewigkeit bereits bevor Azshara den Thron bestieg. Doch war sie es, die neue Wege der Macht öffnete - Wege die schließlich zur Zerstörung führten.
Die frühen Nachtelfen sahen nur Azsharas ungreifbare Schönheit, aber in ihrem Palast trieben sie und ihr Berater Lord Xavius die Hochwohlgeborenen zur gnadenlosen Forschung nach purer Macht und Magie an. Schließlich schreckte sie in ihrer Gier auch nicht mehr davor zurück, die Dämonen anzubeten und ein Portal in den Twisting Nether zu öffnen. Doch all diese Macht half Azshara am Ende nicht mehr, als der Krieg der Urtüme ausbrach und sie gestürzt wurde.
Seit der Zerstörung der Welt leben Azshara und ihre zu Naga mutierten Hochwohlgeborenen am Grund des Maelstroms. Von Nazjatar aus plant Azshara seit Jahrtausenden ihre Rache an den verhassten Nachtelfen, denen sie ihre Niederlage verdankt. Trotz ihres Sturzes ist die ebenfalls mutierte Azshara die größte Zauberin und eine der mächtigsten Wesen in Azeroth.
* Lord Xavius
Lord Xavius war der Berater von Azshara. Er war es, den die Hochgeborenen bedingungslos untertan waren. Zusammen mit Azshara und den Hochgeborenen beschwor er ein Portal in den Twisting Nether, um den Dämonen den Zutritt nach Kalimdor zu gewähren. Lord Xavius war sehr ehrgeizig und sein Ziel war es, die Welt von allen Unwürdigen zu reinigen, damit er sie beherrschen könne. Er betete Saergaras als neuen Gott an und war sich sicher, dass Saergaras die Welt für ihn reinigen würde, würde er erst einmal in Kalimdor sein. Xavius vergrößerte das Portal zusammen mit Hakkar, der von Saergaras geschickt wurde. Doch sie schafften es nicht, da Malfurion ihnen die wichtige Verbindung zum Brunnen der Ewigkeit abschnitt und Xavius tötete.
Als er als Sathyr wieder belebt wurde, versuchte er Tyrande wärend einer Schlacht zu entführen. Malfurion gelang es zwar, ihn zu töten, doch Tyrande war von anderen Sathyren zum Palast von Azshara gebracht worden.
* Kur'talos Ravencrest
Ravencrest ist der Herr der Granit Festung Black Rook Hold und kann auf eine Erfolgreiche Familie zurückblicken. Die vorherige Generation von Ravencrest haben sich im Krieg mit den Irdenen bewiesen und wurden somit zu einer Art Adels-Familie. Ravencrest selber führte die Nachtelfen Armee in den Kampf um Zin’Azshari gegen die Dämonen an, bis er hinterrücks von einen Verräter in den eigenen Reihen erdolcht wurde. Kur’talos Ravencrest war einer der anerkanntesten Nachtelfen im gesamten Volk.
* Jarod Shadowsong
Jarod Shadowsong hat als einfacher Wachoffizier in Suramar angefangen und wurde aufgrund seiner klugen Strategischen Manöver im Krieg der Urtüme zum Kommandant der Nachtelfenarmee. Jarod Shadowsong ist der jüngere Bruder von Maeiv Shadowsong. Es war seinem Geschick zu verdanken, dass sich die Irdenen, die Tauren und die Furbolgs der Streitmacht der Nachtelfen gegen die Brennende Legion angeschlossen hatten.
Als die Halbgötter und Urtüme zu den Alliierten stoßen, sagen die Nachtelfen, dass es Jarod war, der den Halbgott Cenarius zum Ritter schlug und sie in ihre Reihen aufnahm. Jarod Shadowsong ist ohne Zweifel einer der größten Helden des Volkes der Nachtelfen. Eines Tages jedoch lange nach der Invasion der Brennenden Legion verschwand Jarod Shadowsong spurlos.
* Captain Varo’then
Captain Varo’then ist ohne Zweifel der gefürchteste Offiziere von Azshara. Er war ein grausamer Handlanger der Königin, welcher vor nichts zurückschreckte, um die Befehle seiner Königin auszuführen. Er starb letzten Endes, als er in den Brunnen der Ewigkeit fiel.




Gottheiten der Nachtelfen
Wie alle Völker haben auch die Nachtelfen Götter, aus denen sie ihre Kräfte beziehen. Hier sind die wichtigsten Aufgelistet.


* Elune
Die Nachtelfen verehren seid je her den Mond als ihre Göttin, die über sie wacht. Sie gaben ihr den Namen Elune und errichteten Mondbrunnen und Tempel ihr zu ehren. Einige Nachtelfen gründeten Gemeinschaften, die sich der Anbetung ihrer Göttin voll und ganz hingaben. Sie brachten die Lehren Elunes zum Volk. Die Mondpriesterinnen erhielten von Elune die Gabe, Wunden zu heilen und ihren Segen zu verteilen. Kein Nachtelf würde einer Priesterin der Elune widersprechen. Es wird sogar gesagt, Elune sei die Göttin der Kriegerinnen und die mächtigsten Krieger würde sie nach ihren Tod zu sich hinauf holen und am Himmel als leuchtenden Stern über sein Volk wachen lassen. Aus diesem Grund sind die Priesterin der Elune auch immer im Umgang mit Waffen bewandert und ziehen zusammen mit den Schildwachen in die Schlacht. Gebete zu Elune wurden in der Regel singend vollzogen.
* Malorne
Malorne trat in der Gestallt eines weißen Hirsches in die Welt. Sein Fell war blendend weiß und seine Körpergröße war stattlich. Die Legenden sagen, Malornes Geweih würde bis zum Himmel hinauf reichen. Malorne und Elune sind gleichberechtigt und einige Nachtelfen beten neben Elune Malorne an. Elune und Malorne haben ein Kind zusammen bekommen und sie nannten es Cenarius.
Malorne starb letztlich im Krieg der Urtüme im Duell mit Archimonde selbst. Die zwei Gegner waren nahezu gleich stark, doch Archimonde gewann die Oberhand und brach nach langem Kampf Malorne das Genick. Der Geist Malornes ist in den Himmel aufgegangen und nun wacht er zusammen mit seiner Geliebten Elune über Kalimdor.
* Cenarius
Elune selbst trat nie körperlich in Erscheinung, jedoch glauben die Nachtelfen, dass sie ihren Sohn Cenarius zu den Nachtelfen geschickt hatte, um über sie zu wachen. Cenarius trug den Titel „Hüter des Hains“ und er beschützte die Wälder Kalimdors. Er war es, der Malfurion die Wege des Druidentums beigebracht hatte. Als die Brennende Legion zum ersten Mal Azeroth angriff, kämpfte er gegen sie mit unvergleichlichen Zorn. Er kämpfte so heftig gegen die Brennende Legion, dass sich alle Angriffe nur auf den Halbgott lenkten. Als er zusammengebrochen war, trat Malorne in Erscheinung und beschütze seinen Sohn und schlug die Brennende Legion alleine in die Flucht.
Nach der Invasion der Brennenden Legion zog sich Cenarius mit den Nachtelfen zum Berg Hyjal zurück. Er lebte dort zusammen mit den Nachtelfen im Eschental und brachte ihnen zusammen mit Malfurion die Druidischen Kräfte bei.
Als die Orcs in Eschental eindrangen und begannen, die Bäume zu fällen, griff Cenarius sie ohne Gnade mit seiner gesamten Macht an. Grom Hellscream sah sich gezwungen, zu fliehen. Er trank unbewusst von Manoroths Blut und erlangte unglaubliche Kräfte. Schließlich erschlug Grom Hellscream Cenarius in seinen eigenen Hain. Der Geist des Cenarius ist jedoch immer noch gegenwärtig in der Natur und die Druiden beziehen sich oft auf ihn und seine Lehren.
* Ursol und Ursoc
Die mächtigen Zwillings-Bärengötter Ursol und Ursoc traten nach Cenarius wohl am meisten in Erscheinung und erschienen den sterblichen Völkern häufig. Die Furbolgs sind ihr Volk und die Nachtelfen hatten viele Feste ihnen zu ehren. Ursol war ein mächtiges schamanistisches Wesen, wärend Ursoc ein mächtiger Krieger gewesen war.
Die Zwillinge waren die ersten, die den Ruf Cenarius gefolgt sind, als dieser in den Kampf gegen die Brennende Legion ziehen wollte. Nachdem Ursol in der Schlacht gefallen war, überkam Ursoc ein Blutrausch und er schredderte nur so durch die Reihen der Brennenden Legion. Letztenendes erreichte er den toten Körper seines Bruders und fiel neben ihm tot zu Boden, geschwächt von unzähligen Wunden der Dämonen.
* Aviana
Aviana war die Herrin aller Vögel auf Erden. Sie befehligte die unzähligen fliegenden Kreaturen im Krieg der Urtüme. Sie fiel letztlich als sich fliegende Dämonen sie umzingelten und letztlich töteten.
Eine Legende besagt, dass die Herrin der Lüfte noch immer am Leben sei, weil Elune sie wieder belebt habe. Sie befindet sich angeblich stets unter den sterblichen Völkern und dient Elune als Augen und Ohren.
* Agamaggan
Agamaggan war ein gigantischer Ebergott, welcher zusammen mit Cenarius und den anderen Halbgötter und Urtümen gegen die Legion gekämpft hatte. Er warf sich mit einer Leidenschaft und Zerstörungswut in den Kampf und sorgte für gewaltige Verluste in den Reihen der Legion. Selbst seine Mähne soll unzählige Dämonen aufgespießt haben. Mit einen Schritt ließ er die Erde erbeben und mit seinen Stoßzähnen schlug er durch die Reihen der Feinde, als wären sie nichts als Steine. Er fiel letztendlich aufgrund zahlreicher Verletzungen in der Schlacht.
Seine Kinder sind das heutige Volk der Ebermenschen im Brachland von Kalimdor.



Das Druidentum
Das Druidentum ist recht komplex, dennoch versuche ich es in kurzen Zügen hier zu erläutern.

Die Welt
Die Druiden haben sich die unglaubliche Fähigkeit angeeignet, mit ihrer Umwelt zu kommunizieren. Sie sind in der Lage, mit Tieren, Pflanzen und sogar mit Steinen und dem Wind reden zu können. Diese Fähigkeiten haben Schamanen größtenteils auch.
Somit besitzt jeder Druide eine feste Verbindung mit seiner Umwelt.
Man darf sich dieses Sprechen mit der Umwelt nicht mit Sprachen vorstellen. Es geht hierbei mehr um Gedankenaustausch, nicht um Worte. Wenn ein Druide mit einer Pflanze spricht, weiß er einfach, was die Pflanze fühlt ohne dass ein dritter Beobachter einen Wortaustausch gesehen hat. Soviel zur Welt.

Naturzauber
Alle Naturzauber, wie zum Beispiel „Zorn“ oder „Wucherwurzeln“ von den Druiden sind darauf zurückzuführen, dass der Druide mit seiner Umwelt gesprochen hat. Wucherwurzeln beispielsweise schießen nur dann aus der Erde hervor, wenn der Druide mit den Pflanzen in der Erde gesprochen hat und sie darum bittet, ihm zu helfen.
Zorn ist eine Fähigkeit, die aus Lebensenergie der Natur um ihn herum entsteht. Der Druide bittet die Umwelt um ihre Hilfe und die Umwelt schickt dem Druiden ihre Lebensenergie. Der Druide kann nun die Lebensenergie entweder zum Heilen benutzen oder sie als Angriff verwenden im Sinne von Zorn.
Beispiel
Im „Krieg der Ahnen – Die Dämonenseele“ benutzt Malfurion seine Fähigkeit, um einen Drachen zu heilen. Dazu bittet er die Pflanzen um sich herum um Lebensenergie, die er dann in den Drachen einfließen ließ. Nachdem der Drache geheilt war, wurde das Gras um sie herum welk.

Elemente
Von den Druidenzauber in World of Warcraft kann man schließen, dass die Druiden ebenfalls die Sprache der Elemente sprechen können. Die Elemente helfen ihnen sogar, das heißt, die Druiden sind genau wie die Schamanen in der Lage, die Elemente zu benutzen. Druiden können den Wind rufen und sauren Regen herbeirufen. Die Elemente Feuer und Erde jedoch schienen nicht dem Druiden untertan zu sein. Oder er benutzt ihre Fähigkeiten einfach nicht.
Dieser Punkt ist umstritten.

Gottheiten
Die Druiden beziehen ihre Kräfte nicht nur aus der sie umliegenden Natur, sondern auch von den Fähigkeiten spezieller Halbgötter und Gottheiten.


* Druiden des Cenarius
Diese Druiden sind die meisten spielbaren Druiden. Sie sind die Druiden, die die gewöhnlichen Zauber wirken können, wie Zorn und Wucherwurzeln.
* Druiden der Kralle
Die Druiden der Kralle tragen den Segen der Bärengötter Ursoc und Ursol in sich. Sie können mithilfe von ihrem Segen sich in Bären verwandeln und wie Berserker kämpfen.
* Druiden der Klaue
Die Druiden der Klaue sind die Druiden, welche das Mal von Aviana tragen. Mit ihren Segen können sie sich in fliegende Kreaturen (meistens Raben) verwandeln.
* Druiden des Malorne
Seltener gibt es Druiden, die das Mal des Malorne tragen. Diese sonderbaren Druiden können sich in Hirsche verwandeln.
* Druiden der Schlange
In den Höhlen des Wehklagens gibt es Druiden, die sich in Schlangen verwandeln können. Diese Druiden tragen den Segen eines Schlangenartigen Gottes in sich. Um welchen Gott es sich hierbei jedoch handelt, ist unbekannt.


Es gibt noch weitere unbekannte Halbgötter, welche ohne Zweifel auch Druiden-Anhänger haben.

Smaragd-grüner Traum
Der Smaragd-grüne Traum ist eine sonderbare Traumwelt, welche die Welt zeigt, bevor die Intelligenten Wesen gekommen sind, um sie zu verderben. Jeder Druide ist in der Lage, in diesen Traum vorzudringen.
Durch diesen Traum können Druiden und andere Kreaturen schnell Kontakt zueinander aufbauen und besondere Geheimnisse der Welt erkunden.
Allerdings ist es riskant, sich im Traum zu bewegen. Wenn man sich zu stark auf den Traum konzentriert, kann es sein, dass man nicht mehr zurück findet.
Im Smaragd-grünen Traum selbst gibt es verschiedene Ebenen.
Jeder Druide muss von Zeit zu Zeit dorthin zurückkehren, um seine Welt zu begreifen. Sie suchen sich allerdings den Zeitpunkt meistens nicht aus, sie entschlafen einfach.

Epischer Druide
Es gibt den Zustand des Epischen Druidentums. Wenn dieser Zustand erreicht ist, wurde man von der Umwelt als Beschützer seiner Welt auserkoren. Man erkennt Epische Druiden an einem Geweih, was aus ihrer Stirn ragt. Malfurion Stormrage ist der einzige, der bisher den Status eines Epischen Druiden erreicht hat.


Stammbaum
Die Rasse der Elfen hat viele verschiedene Richtungen eingeschlagen und die Unterschiedlichsten Wesen hervorgebracht. Für alle, die dieses Wissen in ihr RP einbeziehen wollen, hier sind sie aufgelistet.


* Kaldorei
Kaldorei sind die heutigen Nachtelfen. Sie sind jene Elfen, die am Brunnen der Ewigkeit sich angesiedelt haben und die ersten primitiven Bauten errichteten.
* Queldorei
Die Queldorei, auch Hochgeborene genannt, sind jene Nachtelfen, die es gelernt haben, die arkane Magie des Brunnens der Ewigkeit zu kontrollieren. Sie halten sich aufgrund dieser Gabe für etwas Besseres und stellen sich über die Nachtelfen und beherrschen sie. Sie sind für ihre Arroganz bekannt gewesen. Es gibt noch immer Queldorei in Düsterbruch



~~~


* Hochelfen
Nachdem Kalimdor gespalten war, zogen die überlebenden Hochgeborenen mit den Kaldorei mit, denn sie hatten keinen Ort, wo sie hingehen konnten. Die Kaldorei führten das Druidentum ein, doch die Hochgeborenen waren schon bald unzufrieden, denn sie konnten ihren Magiedurst nicht stillen, da der Brunnen nicht mehr existierte. Sie kritisierten die Kaldorei und wurden dafür verbannt. Sie zogen unter schweren Verlusten über das Meer und dort bauten sie eine Neue Heimat auf, Quelthalas. Die Hochgeborenen schworen allen Bräuchen der Nachtelfen ab, einschließlich der Nachtaktivität und sie nannten sich fortan Hochelfen. Sie führten Krieg gegen die Trolle und als die Menschen ihnen halfen, schlossen sie sich der Allianz an.
* Naga
Die Hochgeborenen, die bei der Spaltung des Kontinentes mit in die Tiefe gerissen wurden, mutierten aufgrund von arkanen Magien und ihrer Umgebung zu Naga. Die Naga haben nur ein Ziel: Sich an den Kaldorei zu Rächen, welche schön im Frieden leben, während sie mit diesem Widerlichen Leben als Amphibie verflucht sind.
* Blutelfen
Blutelfen sind jene Hochelfen, die den Angriff auf Quelthalas überlebt haben. Sie nannten sich Blutelfen zu Ehren ihrer getöteten und verfluchten Geschwister.
* Satyren
Lord Xavius wurde nach seinem Tod von Saergaras wieder belebt, jedoch als Satyr. Für Lord Xavius war dies die Ultimative Form, denn er fühlte sich nun als Teil seines Gottes, als einen Dämon. Lord Xavius selber begann mehrere Hochgeborene in Satyren zu verwandeln und somit entstand später daraus ein neues Volk.



Anmerkung zu dem Stammbaum:
1. Nicht jeder Nachtelf weiß davon, dass Naga oder Satyren früher Elfen waren. Ich bitte dies zu bedenken, wenn ihr diese Informationen im Rollenspiel benutzt.
2. Hochgeborene und Hochelfen sind nicht das Gleiche. Hochgeborene sind immer noch Nachtelfen, während Hochelfen schon ganz anders aussehen und ganz andere Gewohnheiten haben etc.


Fragen und Antworten


* Warum können Nachtelfen nicht bei den Menschen wohnen?
Nachtelfen sind ein sehr altes und stolzes Volk. Sie haben mehr oder weniger 10.000 Jahre lang nur unter sich gelebt ohne Kontakt zu sterblichen Völkern gehabt zu haben. Sie waren zufrieden, mit dem was sie hatten. Nur weil sie jetzt seit 6 Jahren ein Bündnis haben, heißt das nicht, dass sie ihre Heimat-Wälder verlassen würden, damit sie bei den primitiven Menschen leben können. Das ergäbe keinen Sinn.
* Trinken Nachtelfen Alkohol?
Nachtelfen würden keinen Alkohol trinken, da es die Sinne benebelt und nicht gut schmeckt. Aufgrund ihrer Arroganz würden sie, wenn sie überhaupt Alkohol trinken, sicherlich nur teuren Alkohol mit Geschmack trinken (Wein, etc.). Aber diese auch nur im Begrenzten Maße.
Anmerkung
Des Öfteren wurde schon gesagt, dass Mondbeerensaft ein alkoholisches Getränk ist. Allerdings wird der Alkoholanteil an bei dem Getränk eher gering ausfallen.
* Welches Volk von der Allianz ist den Nachtelfen am Meisten Freund?
Die Gnome sind den Nachtelfen am Suspektesten, denn sie vertrauen auf Maschinen und wenden obendrein noch arkane Künste an. Dies lässt die Nachtelfen den Gnomen mehr als nur Misstrauen. Die Menschen sind schwer einzuschätzen. Sie sind in keine Spezielle Richtung ausgeprägt, es gibt Gute, als auch sehr böse Menschen. Nachtelfen werden deswegen bei jeden Menschen ersteinmal vorsichtig sein. Die Zwerge sind den Nachtelfen am Meisten Freund. Sie sind eine ehrliche Rasse, sie sagen immer direkt, was sie stört (auch wenn es nicht immer im freundlichem Ton geschiet.). Einige Zwerge leben sogar sehr Naturverbunden. Doch sind auch sie den Nachtelfen suspekt, denn sie wohnen unter der Erde und lieben den Alkohol. Zu den Draenei kann ich nichts sagen, weil die Quellen von Blizzard sich widersprechen.
* Gibt es Nachtelfen Ingenieure?
Es wird vermutlich Nachtelfeningenieure geben, zumal die Nachtelfen Balisten in ihren Reihen haben. Diese können nicht aus dem Nichts entstanden sein. Dennoch sind aufgrund der Druidischen Kultur und Gesellschaft der Nachtelfen vermutlich Ingenieure weniger gerne gesehen.
* Gibt es Halbnachtelf-Halbmenschen?
Es ist unmöglich, dass es einen Halbmensch-Halbnachtelfen gibt, denn die Menschen und die Nachtelfen wissen erst seit 6 Jahren von der Existenz des jeweils anderen Volkes. Dazu kommt, dass Nachtelfen die Menschen als niedere Rasse ansehen (wie alle anderen Rassen auch). Es ist in etwa vergleichbar wie wir zu Affen stehen. Zwei so unterschiedliche Völker würden deswegen alleine schon aus Moralischen Gründen keine Kinder bekommen. (Jedoch ist es nicht ausgeschlossen, dass Nachtelfen und Menschen Kinder zusammenbekommen können, doch diese Kinder müssten noch Kleinkinder sein. Es ist jedoch umstritten, ob Nachtelfen und Menschen überhaupt aufgrund der Rassenverschiedenheit Kinder bekommen können).
* Können Nachtelfen hochelfisch sprechen?
Nein, definitiv nicht. Die Hochelfen haben in ihrer Zeit, die sie von den Nachtelfen getrennt lebten eine eigene Sprache entwickelt. Kein Nachtelf kann diese Sprache beherrschen können.
* Dürfen Nachtelfen überhaupt Tiere töten?
Ja, sie dürfen Tiere töten. Cenarius lehrte Malfurion einst, dass jedes Tier in der Welt seinen Platz hat. Die Nachtelfen sind frei zu jagen, was sie brauchen, genauso wie der Bär und der Wolf frei ist, zu jagen, was sie zum überleben brauchen. Alles ist Teil des Gleichgewichtes.



Sollte es weitere Fragen geben, dann bitte ich, sie zu stellen. Vielen Dank.


Die Sprache
Wie in vielen Fantasy-Welten haben auch die Nachtelfen aus Warcraft eine typische, melodische Sprache entwickelt. Hier sind einige Wörter und Sätze aufgelistet, die man eventuell im Rollenspiel gebrauchen könnte (Sprechmakros können hierbei Hilfreich sein).

ameth'aran - unbekannt, Nachtelfenstadt in Darkshore
anu'dorini talah - unbekannt
ana'duna falore, iszera duna bantallas - vermutlich: "Es stimmt Schwester, die Grünhäute sind Primitive", siehe "ashte'rodne fanass"
ana'duna thera - Aufforderung, Schlachtruf, vermutlich "Die Rache wird unser sein"
anar'alah belore - unbekannt
andu falah dor - Aufforderung, Schlachtruf
anu'dora - Form der Zustimmung
ande'thoras-ethil - unbekannt
anu therador mali - Form des Einspruchs
arauk-nashal - unbekannt
ash karath - unbekannt
ashra thoraman - Frage, im Sinne von "Was willst du?"
ash-thero-sauguine! ba'anthalso-dorei! - unbekannt, ba'anthalso-dorei könnte ein Eigenname der Naga sein
ashte rudanador - Form der Zustimmung
ashte'rodne fanass - vermutlich: "Unbeschreiblich häßlich", siehe "ana'duna falore, iszera duna bantallas"
astranaar - unbekannt, Nachtelfenstadt in Ashenvale
bandu thoribas - Drohung, Fluch
bashal'aran - unbekannt, Nachtelfenstadt in Darkshore
bash'a no falor talah - Drohung, Fluch, im Sinne von "Seht euch vor" oder Aufforderung, Schlachtruf, im Sinne von "Macht euch bereit"
darnassisch - Die Sprache der Nachtelfen
darnassus - unbekannt, Nachtelfenhauptstadt
dor, dora, duna - vermutlich: Formen von "ist"
dorei - "Geborene" oder "Kinder", siehe "Quel'dorei" oder "Kaldorei"
drassil - Krone, siehe "Nordrassil" oder "Teldrassil"
eldarath - unbekannt, Nachtelfenstadt in Azshara
eldre'thalas - unbekannt, Nachtelfenstadt in Feralas
elune-adore - Grußform, vermutlich: "Elune sei mit dir". Die "dor"-Silbe läßt auf eine Form von "ist" schließen
elune'ara - unbekannt, See in Moonglade
endu'di riffa - Aufforderung, Schlachtruf
en'shu falah-nah - vermutlich: Abschiedsform
enu thora'serador - vermutlich: "Dies ist ein heiliger Ort"
fandu-dath-belore - Frage, im Sinne von "Wer ist dort?"
ishnu-alah - Gruß, vermutlich "Friede mit dir"
ishnu-dal-dieb - Gruß, vermutlich "Friede auch mit dir"
izal-shurah - unbekannt, verwendet als: "Grosse Bibliothek von Izal-Shurah"
kal - "Sterne", siehe "Kaldorei", "Kalimdor" oder "Kalidar"
kaldorei - "Kinder der Sterne"
kalidar - unbekannt, Insel vor Kalimdor
kalimdor - "Land der Sterne" oder "Land unter den Sternen"
quel - "Hoch", siehe "Quel'dorei" oder "Quel'thalas"
quel'danas - unbekannt, Inselfestung der Hochelfen
quel'danil - unbekannt
quel'dorei - "Hoch-Geborene", die Hochelfen
quel'serrar - "Hohe Klinge"
quel'thalas - vermutlich "Hohes Reich", siehe "Quel"
nendis - unbekannt, Nachtelfenstadt
nor - "Himmel", siehe "Nordrassil"
nordrassil - "Krone der Himmel", der erste Weltbaum
ru shallora enudoril - unbekannt
serrar - "Klinge"
shan - "Druide"
shan'do - "Erzdruide"
shen'dralar - unbekannt, Gruppe von Hochwohlgeborenen in Eldre'thalas
shindu fallah na - Drohung, Fluch
surumar - unbekannt, alte Nachtelfenstadt
talah - vermutlich "Überleben"
tel - "Erde", siehe "Teldrassil"
teldrassil - "Krone der Erde", der zweite Weltbaum
thara dormil dorah - "Seht nach oben"
thero - "Bär" oder "Klaue"
thero-shan - "Klauen-Druiden" oder "Bären-Druiden"
thor falah nor dora - Aufforderung, Schlachtruf
tor ilisar'thera'nal - vermutlich: Aufforderung, Schlachtruf
zin - "Glorie"
Zin Kaldori - "Glorie [der] Kinder der Sterne"

Quellen für diesen Guide
Links


* http://www.wow-europe.com/de/
* http://www.kaldorei.com/
* http://www.wowwiki.com/



Bücher


* Krieg der Ahnen - Die Quelle der Ewigkeit
* Krieg der Ahnen - Die Dämonenseele
* Krieg der Ahnen – Das Erwachen



Spiele


* Warcraft III – Reign of Chaos
* Warcraft III – The Frozen Throne
* World of Warcraft
* World of Warcraft - The burning Crusade
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://mydiary.forumieren.com
 
Kaldoreiguide
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Role Play Blog :: Bibliothek-
Gehe zu: